Die Ideeblocks_image_2_1


Die Idee einer Clicker Challenge ist nicht neu, in England hat Kay Laurence 2003 schon einen ähnlichen Anlass durchgeführt.

Durch Diskussionen mit anderen Clicker-Teams hat sich gezeigt, dass es hier noch vielerorts an einer Plattform für Clickertrainer mangelt.
Es gibt zwar Foren und Listen, wo man sich austauschen kann, dies ist aber nicht dasselbe, wie wenn man live miteinander trainieren und diskutieren kann.

Und genau aus diesem Grund habe ich 2007 die erste Clicker-Challenge in de der Schweiz organisiert. Im spielerischen „ Wettkampf“ können sich einzelne Teams und 4er-Teams an verschiedenen Aufgaben versuchen und ihre Clicker-Fähigkeiten testen. Gleichzeitig bietet die Challenge auch die Möglichkeit, anderen Leuten über die Schulter zu gucken, miteinander zu diskutieren und neue Wege und Herangehensweisen zu entdecken.

Da es natürlich nicht nur in der Schweiz jede Menge Clicker-Fans gibt, hat Denise Nardelli im November 2007 die 1. deutsche Clickerchallenge in Iserlohn organisiert.
Mittlerweile gibt es erfreulicherweise an immer mehr Orten solche und ähnliche Challenges, alle nach dem Motto: Einen ganzen Tag Clickerspass mit neuen und kreativen Aufgaben verbringen.

Bei den Challenges geht es um das freie Formen, auch Shaping genannt. Beim freien Formen erhält der Hund nur durch den Click die Information, dass er etwas richtig gemacht hat bzw. dass er sich auf der richtigen Spur befindet. Indem man mit einem Verhalten beginnt, welches der Hund von sich aus zeigt und dieses dann mittels schrittweisem Erhöhen der Anforderung verändert bzw. formt, kann man dem Hund fast jedes beliebige Verhalten beibringen.
Bei der Clicker Challenge sollen die Teams auf Signale (Handzeichen, Körperhilfen, Kommandos, o.ä.) verzichten und versuchen, die Aufgabe nur mittels Clicker zu lösen!

Klar ist Clickertraining nicht nur Shaping, jedoch macht gerade das besonders viel Spass und ist auch für erfahrene Teams immer noch eine Herausforderung.
Ziel ist es, den teilnehmenden Teams neue Ideen und Anregungen mitzugeben, altbekanntes auf neue Art zu verpacken und sowohl Mensch als auch Hund weiter zu fordern und zu fördern.

Jeder Veranstalter kann sich selber Aufgaben ausdenken. Auch gibt es keine Vorgaben, wie eine Challenge abzulaufen hat. In der Schweiz gibt es immer eine Einzelchallenge, aufgeteilt in 3 Level mit steigendem Schwierigkeitsgrad sowie eine Teamchallenge, bei der 4 Mensch-Hund-Teams gemeinsam Aufgaben lösen.

Generell gilt aber, dass es bei der Clicker Challenge nicht um Sieger oder Verlierer! Egal ob man in der vorgegebenen Zeit eine Aufgabe teilweise oder ganz lösen kann, Hauptsache alle hatten Spass und man kann durch ausprobieren, zuschauen und miteinander diskutieren verschiedene Lösungsansätze und Ideen sammeln!

Denn nicht nur beim Clickern gilt:

Der Weg ist das Ziel ;-)